Saint-Gobain veräußert sieben Standorte des Glassolutions-Geschäfts an die DIK - Deutsche Industriekapital GmbH

Das Livingstone Special-Situations Team aus Düsseldorf hat die Saint-Gobain Deutsche Glas GmbH im Rahmen eines Carve-Outs bei der Veräußerung von sieben Standorten an die DIK – Deutsche Industriekapital GmbH beratend unterstützt. Über die Eckpunkte der Transaktion haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

Die Standorte, an denen etwa 350 Mitarbeiter beschäftigt sind, bilden nunmehr eine Gesellschaft (die neue gegründete CALEOGLAS Gruppe) die den Fokus auf die Verarbeitung von Flachglas mit einer Konzentration auf Einscheibensicherheits-, Verbundsicherheits- und Isolierglas legt. Im Geschäftsjahr 2019 wurde ein konsolidierter Umsatz in Höhe von rund EUR 45 Mio. erzielt. Die vielseitigen Anwendungsbereiche umfassen sowohl den Innenbereich (z.B. Glasduschen, Glastreppen, Glasfliesen und Wandverkleidungen, Trennwände, Türen) als auch den Außenbereich (z.B. Fassaden, Brüstungen und Geländer) von Gebäuden. In den vergangenen Jahren hat sich die Gruppe durch Produktinnovationen, wie zum Beispiel Textur-, begehbares und schaltbares Glas, überdurchschnittliche Qualitätsstandards sowie durch innovative Designs sehr gut im Markt etabliert.

Das Management von Saint-Gobain hat sich im Rahmen der strategischen Neupositionierung dazu entschieden, in einem von Livingstone unterstützten strukturierten Verkaufsprozess einen langfristig orientierten Unternehmer zur Fortführung der Aktivitäten zu identifizieren. Die Konzepte und Restrukturierungsmaßnahmen der DIK – Deutsche Industriekapital GmbH erwiesen sich dabei als die geeignetsten, um eine langfriste Perspektive für die sieben Standorte (Bremen, Flensburg, Freiburg, Kiel, Murr, Potsdam und Rostock) und Mitarbeiter zu schaffen.

„Für die schnelle und effektive Zusammenarbeit im M&A-Prozess möchten wir uns bei allen beteiligten Parteien bedanken“ kommentierte Christian Bako, Leiter des Divestments-Projekts und Managing Director bei Saint-Gobain Glassolutions und fügte hinzu: „Basierend auf den vorgestellten Maßnahmen und Konzepten sind wir überzeugt, dass mit der DIK – Deutsche Industriekapital GmbH der passende Käufer gefunden wurde“.

„Für uns als Beteiligungsgesellschaft mit Fokus auf Unternehmen mit Entwicklungspotential war die Akquisition der sieben Standorte ein hervorragender Start ins Jahr 2020. Durch den Erwerb können wir unser Portfolio sehr gut erweitern und wir freuen uns auf die gemeinsame Zusammenarbeit mit unseren neuen Mitarbeitern“, kommentierte Erik Theilig, Managing Director bei DIK Deutsche Industriekapital GmbH.

„Wir freuen uns sehr, dass die Gesellschafter und das Management der Saint-Gobain Deutsche Glas GmbH uns erneut das Vertrauen geschenkt haben, sie im Rahmen eines Carve-Outs beratend unterstützen zu dürfen. Einen unternehmerisch geprägten langfristig orientierten Investor mit Industrieaffinität zu identifizieren, der das Potential und Know-How besitzt, die Standorte weiter am Markt zu etablieren, war sehr spannend und konnte mit der DIK Deutsche Industriekapital GmbH gefunden werden. Der Prozess hat uns viel Freude bereitet und wir bedanken uns bei dem Management von Saint-Gobain für die Zusammenarbeit und für das entgegengebrachte Vertrauen.“, Dr. André Schröer, Partner bei Livingstone in Düsseldorf.

Der Verkaufsprozess wurde durch Ernst&Young (Thomas Ehsen, Financial & Tax) und Taylor Wessing (Dr. Peter Hellich, Dr. Walter Henle, Legal) unterstützt.

Livingstone hatte Saint-Gobain bereits Anfang 2019 bei der Veräußerung eines Standortes, der im nordrhein-westfälischen Kall gelegenen Glas Funke GmbH, beratend unterstützt. Diese Transaktion stellt somit die zweite erfolgreiche Zusammenarbeit mit Saint-Gobain innerhalb von zwölf Monaten dar.


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