Livingstone's Jahresrückblick 2018

  • Von Christian Grandin
  • März 2019
  • Industrie
  • Unternehmensnachfolge/ Verkaufsvorbereitung
  • Unternehmensverkauf
  • Unternehmenskauf
  • Finanzierungsberatung / Wachstumskapital
  • Distressed M&A

Mit 82 Abschlüssen weltweit verzeichnete Livingstone im Jahr 2018 ein Rekordergebnis. Dabei blieb das Transaktionsaufkommen in der Region Deutsch-Österreich-Schweiz (DACH) auch 2018 weiterhin stark. Unternehmensweit erzielte Livingstone im abgelaufenen Jahr mit insgesamt 82 Transaktionen nahezu den Rekordwert des Vorjahres. Im Vergleich erhöhte sich das durchschnittliche Transaktionsvolumen um ca. 50 Prozent. Von der deutschen Niederlassung wurden 2018 insgesamt 14 Transaktionen erfolgreich betreut.

Im Mittelpunkt standen nach wie vor Abschlüsse im industriellen Bereich. Angesichts des wachsenden käuferseitigen Interesses am deutschen Verbrauchermarkt wurden im Bereich Konsumgüter sogar sechs Transaktionen abgeschlossen, im Sektor Media & Technology war ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen. Diese Entwicklung war u.a. auf den Beitritt von Herrn Michael Westhoven als neuem Geschäftsführer im deutschen Team zurückzuführen, dessen Fachgebiet im wachstumsstarken Bereich Media & Technology liegt.

Neben den drei großen politischen Themen, mit denen die deutschsprachigen Märkte konfrontiert wurden – die US-Handelspolitik, die aufsichtsrechtlichen Kontrolle chinesischer Investitionen in Europa und dem Ausbleiben einer Lösung für die Brexit-Krise – wurde die Entwicklung des Marktes auch von nationalen Themen belastet, wie z.B. den Nachwehen des Diesel-Abgasskandals, mit denen die deutsche Automobilindustrie weiterhin zu kämpfen hatte. Abgesehen von den aufsichtsrechtlichen und image-relevanten Herausforderungen dieser Krise hat die noch größere Unsicherheit darüber, ob eine E-Auto-Wende stattfindet, den einen oder anderen potenziellen Bieter womöglich abgeschreckt.

Auch die demographische Entwicklung treibt den Wandel in den DACH-Märkten voran. Seit zehn Jahren wollen die Gründer und Eigentümer vieler erfolgreicher deutscher Unternehmen, die in den Nachkriegsjahren gegründet wurden, die Zukunft ihrer Familie aktiv gestalten und entscheiden dabei zwischen Generationenwechsel/Nachfolge und Veräußerung.

Dieser Trend setzt sich bis heute fort. Viele der so genannten Family Offices, die sich mit der Verwaltung der durch den Verkauf des Familienunternehmens freigesetzten Finanzmittel befassen,  suchen jedoch nach neuen langfristigen Möglichkeiten, ihr Geld und ihr Know-how gewinnbringend einzusetzen.

Unabhängig von der wirtschaftlichen, regulatorischen und geopolitischen Volatilität, die das Jahr 2019 mitprägt, gehen wir davon aus, dass DACH-Unternehmen vor allem in Deutschland – dem Heimatland vieler der weltweit besten mittelständischen Unternehmen – weiterhin gefragt sein werden, und dass Livingstone diese Unternehmen bei der Umsetzung ihrer Wachstumspläne tatkräftig unterstützen wird.

Mit weiteren Infos über unsere Unternehmensentwicklung 2018 und unseren Branchenausblick für das Jahr 2019 steht unser Jahresrückblick 2018 in englischer Sprache zum Download für Sie bereit.


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