Livingstone hat den Insolvenzverwalter Dr. Marc d’Avoine beim Verkauf der insolventen Hammerschmiede Hans van Triel GmbH & Co. KG beratend unterstützt

Das deutsche Livingstone Distressed M&A – Team/Sektorteam Industrie hat den Insolvenzverwalter Dr. Marc d’Avoine als M&A-Berater bei der Veräußerung wesentlicher Vermögenswerte der Hammerschmiede Hans van Triel GmbH & Co. KG, einem führenden Herstellern von Flanschen, Ringen, Scheiben und Sonderschmiedeteilen, an die neu gegründete IPP van Triel GmbH, einem Tochterunternehmen der International Piping Products (Europe) Ltd., Staffordshire, UK,  einem führenden Hersteller von Spezialrohrleitungsprodukten für die Öl, Gas, Petrochemie und Nuklearindustrie, beratend unterstützt.

Gegenstand des Unternehmens ist das Schmieden und mechanische Nachbearbeiten von Flanschen, Ringen, Scheiben und Sonderschmiedeteilen für die Öl- und Gasindustrie. Die Produkte bestehen dabei aus Werkstoffen wie Super-Duplex-Stählen, hoch-korrosionsbeständigen Legierungen, Nickel-Legierungen oder Titan. Das Unternehmen wurde 1951 gegründet und beschäftigt bei Jahresumsätzen in den letzten drei Geschäftsjahren zwischen rund 18 Mio. € und 25 Mio. € ca. 100 eigene Mitarbeiter und neun Auszubildende. Das Unternehmen zeichnet sich durch ein breites Spektrum an verarbeiteten Werkstoffen und hohen Qualitätsstandards gemäß ISO-Normen, TÜV-Prüfungen und Norsok-Anforderungen aus. Darüber hinaus sind die Einsatzgebiete der Produkte äußerst vielseitig und reichen von der Chemie-Industrie bis zum Anlagenbau und der Meerestechnologie.

„Innerhalb von  11  Wochen nach Insolvenzantragstellung ist es gelungen, eine Sanierungslösung zu entwickeln. Ein schneller und professionell durchgeführter Verkaufsprozess war insbesondere auch vor dem Hintergrund eines schwierigen Marktumfeldes in der Petro-Industie von besonderer Bedeutung, als dass die Kunden  schnellstmöglich Planungssicherheit eingefordert haben und diese Anforderung nunmehr auch erfüllt werden konnte.“ erklärt Insolvenzverwalter Dr. Marc d’Avoine von der Kanzlei ATN – d’Avoine Teubler Neu aus Wuppertal.

Im Rahmen des M&A-Prozesses wurden in kürzester Zeit mehr als 70 mögliche Käufer angesprochen. Die Übertragungslösung der Hans van Triel GmbH & Co. KG konnte mit Wirkung zum 08.11.2015 dargestellt werden. Der Geschäftsbetrieb ist durch die IPP van Triel GmbH erworben worden, die die Geschäfte unter Nutzung der Synergien mit den Gruppengesellschaftern weiterentwickeln wird. Die Mehrzahl (knapp 60) der zum Stichtag der Übernahme bestehenden Arbeitsverhältnisse konnten erhalten bleiben, gehen auf die IPP van Triel GmbH über und werden fortgesetzt. Die IPP van Triel GmbH ist eine neugegründete Tochtergesellschaft der International Piping Products (Europe) Ltd., Staffordshire, UK, einem führenden Hersteller von Spezialrohrleitungsprodukten für die Öl, Gas, Petrochemie und Nuklearindustrie und ein Geschäftsfeld der weltweit aktiven IPP Group. Der Gesamtumsatz der IPP Group für das Geschäftsjahr 2014 beläuft sich auf ca. 63 Mio. €.

Jared Ayres, CEO der IPP Group erklärt: „Diese Übernahme ist von besonderer Bedeutung für die IPP-Gruppe und festigt unseren Platz als führende Paketzulieferer der globalen Energiewirtschaft. Ich bin erfreut, dass diese Akquisition die IPP Group zum führenden NORSOK-zertifizierten Werk in Europa macht, ein deutlicher Vorteil für unsere Kunden. Die Übernahme bedeutet auch, dass wir ein großartiges Unternehmen mit langjähriger Erfahrung  in der Herstellung von Flanschen und Armaturen gewonnen haben, welches sich unter der Leitung der IPP Group erfolgreich weiterentwickeln wird.“

„Wir freuen uns sehr, einen starken Partner für van Triel gefunden zu haben, der nicht nur einen Großteil der Belegschaft übernommen hat, sondern das Unternehmen nachhaltig weiterentwickeln möchte.“ kommentiert Daniel Hohler, Associate Director bei Livingstone Partners Düsseldorf.

 


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